Kindertagesstätte Abenteuerland

Hl. Georg hält Einzug in Kita Abenteuerland

Am 21.12.2021 ist die geschnitzte und gefasste Figur des Hl. Georg, des Schutzpatrons unserer Kirchengemeinde St. Georg, in unserer katholischen Kindertagesstätte Abenteuerland „eingezogen“. Wir möchten auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich „Vergelt´s Gott“ allen sagen, die es mit einer Spende ermöglicht haben, dass wir die Figur anschaffen konnten. Dankeschön den Kindergartenfamilien, den Großeltern, unserem Förderverein, Frau Dr. Czarkowski und den Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung für die Erfüllung dieser Herzensangelegenheit.


Unser Hl. Georg ist für uns ein Ort in unserer Kindertagesstätte, an den die Kinder immer gehen können, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Sie können dem Hl. Georg alles anvertrauen, sich bei ihm Kraft und Mut holen. Heute gibt es weder Drachen noch Ritter, aber es gibt immer noch Momente im Leben, auch in unserem Leben, wo wir das Gefühl haben, wir müssen jetzt besonders stark, tapfer oder mutig sein. Es gibt Dinge, die uns Angst machen.


Von Georg hören wir drei wichtige Dinge: Er ist klug, er mag die Menschen und er glaubt an Gott. So schafft er sogar das scheinbar Unmögliche. Und so können auch wir, mit Gottes Hilfe, alles schaffen! Zudem symbolisiert die Heiligenfigur unsere Zugehörigkeit und Verbundenheit mit unserer Kirchengemeinde St. Georg.


Den „Einzug“ des Namenspatrons haben wir im Rahmen einer Andacht auf der Außenfläche unserer Kindertagesstätte mit den Kindern, Erzieherinnen und Herr Pfarrer Hartel gefeiert.

Die Kinder haben die Legende des Hl. Georg gehört und währenddessen mutig, ängstlich, traurig und glücklich sein selbst pantomimisch dargestellt.

So lautet die Geschichte vom Hl. Georg und dem Drachen: Das ist Georg. Er ist ein mutiger, kluger und tapferer Ritter. Mit seinem Pferd reitet er durchs Land. Georg mag die Menschen, deshalb hilft er ihnen, wo er kann. Er glaubt fest daran, dass Gott immer bei ihm ist. Georg vertraut auf Gott.  Eines Tages führt Georg sein Weg in eine Stadt, die auf einem Felsen liegt, ganz in der Nähe von einem großen See. Vor der Stadtmauer sieht er ein junges hübsches Mädchen stehen. Sie ist prächtig gekleidet, doch sie weint. Sie ist traurig.
Georg zügelt sein Pferd und bleibt bei ihr stehen. Er fragt das Mädchen: „Wie heißt du?“ Sie antwortet ihm: „Ich heiße Aia. Ich bin die Tochter des Königs.“ „Warum weinst du?“ „Mein Leben ist heute zu Ende. Ich muss runter zum See. Dort wird mich der böse Drache fressen. Ich habe große Angst.“

Georg ist entsetzt. Er versteht nicht, warum Aia sich von einem Drachen fressen lassen soll. Da erzählt sie ihm die Geschichte ihrer Stadt. „Schon lange bedroht uns der böse Drache aus dem See. Immer wieder haben wir versucht, ihn zu bekämpfen. Die stärksten Männer aus unserer Stadt haben gegen ihn gekämpft. Doch niemand konnte ihn töten. Damit er uns nichts tut, geben wir ihm jeden Tag was zu fressen. Schafe, Kühe, Hühner. Doch jetzt ist unser Vorrat erschöpft. Wir haben beschlossen zu losen, wer zum Drachen gehen muss. Heute bin ich dran. Mein Vater war so traurig, er hat geweint und wollte mich freikaufen. Aber auch wir müssen uns an die Abmachung halten. Noch heute werde ich des Drachen Futter sein.“

Georg traut seinen Ohren nicht. Er will Aia und den Menschen aus der Stadt helfen. Er betet kurz zu Gott, macht ein Kreuzzeichen, setzt sich auf sein Pferd und reitet los zum See hinunter. Von weitem sieht er schon, dass der Drache langsam seinen Kopf aus dem See hebt, dann seinen mächtigen Körper und ihm feuerspeiend entgegenkommt. Georg denkt die ganze Zeit nur: „Lieber Gott hilf mir, mach mich stark, mach mich mutig! Bleib bei mir!“ Er erhebt die Lanze. Er spürt seinen Mut. In voller Geschwindigkeit reitet er auf den Drachen zu. Seine Lanze trifft den Drachen. Der Drache geht zu Boden.

Viele Menschen haben von der Stadt aus beobachtet, was Georg getan hat. Sie können es nicht fassen, dass dieser Ritter den Drachen bezwingen konnte. Doch es ist wahr. Der Drache liegt am Boden. Mit einem letzten Lanzenstoß tötet Georg den Drachen. Nun braucht sich niemand mehr vor ihm zu fürchten. Die Menschen jubeln. Sie sind überglücklich.
Der König kommt aus der Stadt gerannt. Zuerst umarmt er seine geliebte Tochter Aia. Dann dankt er Georg. Er fragt Georg: „Wie hast du das gemacht?“ Und Georg antwortet ihm: „Mit Gottes Hilfe. Ich vertraue auf ihn! Ich glaube an Gott.“

Im Anschluss an die Legende hat Herr Pfarrer Hartel den Hl. Georg gesegnet und die Figur hat ihren Platz in unserer Kindertagesstätte eingenommen. Wir sind dankbar und freuen uns über diesen neuen, besonderen Ort in unserer Einrichtung, denn wir sind nun die Katholische Kindertagesstätte Abenteuerland mit dem Hl. Georg.

Zum Andenken an diesen besonderen Tag haben die Kinder ein Heiligenbild von Georg geschenkt bekommen.

Katholische Pfarrgemeinde 
St. Georg Großenlüder


Herrengasse 6
36137 Großenlüder

 




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Fax: (0 66 48) 84 73 o. 91 95 46 

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© St. Georg, Großenlüder

 

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