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Gotische Kapelle

Gotische Kapelle

Sie ist das Überbleibsel der zweiten gotischen Kirche aus der Zeit um 1220. Man kann sie durch die Türe rechts vom Hochaltar oder durch die alte Pforte von außen betreten. Der quadratische Chorraum im Turmuntergeschoß und die nach Osten angesetzte Apsis sind nach vorgefundenen Resten der Bemalung um 1600 ergänzt und erneuert worden.


Die acht Zwickfelder tragen ornametales Rankenwerk. Die Rundstabrippen ruhen auf freistehenden Säulen, die von Schaftringen unterteilt sind und auf Eckblattbasen mit reich verzierten Kelchblattkapitellen stehen.

 

Im Gewölbe der Apsis thront Christus, von Engeln umgeben. Die Chorwand ist mit den Bildern von vier Kirchenlehrern (Stiftungen), mit Rankenwerk und einem Teppichbehang ausgemalt. In der Nordwand ist ein spätgotisches Sakramentenhäuschen (um 1500) eingebaut.


Von 1913 stammen der Altar, die geschnitzen Wandschränke, das Gemälde vom heiligen Georg über der Kleeblattpforte und die Ausgestaltung der Westwand. Ein alter Paramentenschrank trägt die Jahreszahl 1675 und unter anderem das Wappen der Herren von Lüder.


Die Kapelle aus dem 13. Jahrhundert wurde zuletzt in 2003 restauriert und baulich gesichert.

 


Quellverzeichnis:
Kunstführer "Pfarrkirche St. Georg mit Filialkirchen und Amtshaus", Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg
Chronik der Pfarrgemeinde St. Georg, Großenlüder
Panoramabild: Matthias Hau, Großenlüder

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