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St. Valentin Eichenau

St. Valentin in Eichenau

Der Ortsteil Eichenau von der Gemeinde Großenlüder wurde 953 erstmals urkundlich erwähnt. Er zählt rund 160 Einwohner. Die dem hl. Valentinus geweihte Kirche wurde im Jahre 1502 errichtet und ist eine der wenig erhaltenen Dorfkirchen aus dieser Zeit im Fuldaer Land. Das rechteckige Schiff wird auf beiden Seiten durch je ein gotisches Fenster beleuchtet. Das Rundfenster an der Giebelseite stammt aus dem Jahre 1692. In der Breite des Schiffes schließt sich ein in fünf Seiten eines Achtecks geschlossener Chor an, der nach 1820 zu einem sechsseitigen Glockenturm mit gekehltem Hauptsims erhöht wurde. Das Walmdach ist der Form des Turmes angepasst und mit einem kleinen Fachwerkgeschoss mit Schweifkuppel versehen.

 

Der Innenraum hat eine flache Holzbalkendecke und einen gotischen Chorbogen. Der frühbarocke Altar ist aus Holz und hat schraubenförmig gedrehte korinthische Säulchen mit Knorbelwerkflügeln. Das Altarblatt zeigt den hl. Bischof Valentinus, der ein krankes Kind segnet. An den Seitenwänden hängen drei gefasste Holzfiguren: Jesus, Maria und Josef aus dem Jahre 1905. Im Turm hängen zwei Glocken aus den Jahren 1502 und 1608 mit den Schlagtönen d und a. Sie werden noch von Hand geläutet.

 
 
 


Quellverzeichnis:
Kunstführer "Pfarrkirche St. Georg mit Filialkirchen und Amtshaus", Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg
Chronik der Pfarrgemeinde St. Georg, Großenlüder

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